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So brennt die Sonnencreme nicht in den Augen

München (dpa/tmn) - Ganz vorbildlich hat man sich vor dem Sport in der Sonne ordentlich eingecremt, doch nun rinnt der Schweiß - und mit ihm die Sonnencreme in die Augen. Es brennt, und statt auf den Sport konzentriert man sich nur auf dieses unangenehme Ziepen in den Augen.

Damit genau das nicht passiert, gibt es spezielle Sonnenschutzmittel für das Gesicht, wie der Hautarzt Christoph Liebich aus München sagt: «Die brennen nicht, wenn sie ins Auge fließen.»

Nach zwei bis drei Stunden nachlegen

Doch brennende Augen sind nicht das einzige Problem beim Thema Sonnenschutz und Sport. Wenn der Schweiß fließt, bei einem langen Tennismatch zum Beispiel, spült das die Sonnencreme irgendwann von der Haut. «Selbst bei als wasserfest deklarierten Cremes sollte man nach zwei bis drei Stunden einmal nachlegen», empfiehlt Liebich. Das bedeutet: Kurz hinsetzen, sich trocken rubbeln, nachcremen und das Mittel einige Minuten einziehen lassen.

Während des Sports bleibt in der Regel nicht allzu viel Zeit zum Abwarten. Die erste Ladung Sonnencreme vor dem Sport sollte man aber mit genug Vorlauf auftragen, damit diese schön in die Haut einziehen kann. «Mindestens 20 Minuten vorher», rät der Dermatologe.

Sonnenschutz sollte zum Hauttyp passen

Generell greifen Sportler lieber zu Mitteln mit einem sehr hohen Lichtschutzfaktor von 50. Außerdem sollte der Schutz zur Haut passen - so sollten Menschen mit fettiger Haut eher zu wasserhaltigen Gelen greifen zum Beispiel. Für welchen Hauttyp ein Mittel ausgelegt ist, steht Liebich zufolge in der Regel auf der Verpackung.

Beim Eincremen sollte man außerdem die sogenannten Sonnenterrassen im Gesicht besonders berücksichtigen: Das sind die Nase, der Bereich über der Oberlippe und die Ohren. Die Lippen schützt man mit einem Pflegestift mit hohem Lichtschutzfaktor. Und auf den Kopf kommt idealerweise eine Mütze oder Kappe.

© dpa-infocom, dpa:200707-99-705401/2

Text: dpa / Bild: Jan Woitas (dpa) (08.07.2020)

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